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  Terenten & Umgebung    Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten in Terenten!

Unsere Tipps:

St. Georgs-Pfarrkirche

St. Georg - Pfarrkirche

 

In Terenten wird im Jahre 1362 ein Gotteshaus erwähnt, es muss aber schon viel früher eine Kirche bestanden haben. Bischof Hartmann von Brixen weihte 1162 einen Altar. Ein neues Langhaus wurde 1683/84 errichtet. Die Pfarrkirche wurde in den Jahren 1848 bis 1850 verlängert und im neuromanischen Stil umgestaltet.
Eine umfassende Restaurierung wurde 1964 vorgenommen. Dabei entdeckte man die Grundmauern eines fast quadratischen Kirchenraumes aus romanischer Zeit.
Vom spätgotischen Bau blieben der Chor mit dreiseitigem Abschluss und der aus Quadersteinen aufgeführte Turm mit spitzbogigen Schallfenstern erhalten. Das Langhaus wurde um die Mitte des 19.Jh. im Stil der Neuromanik umgebaut. Das Tonnengewölbe stammt aus der Zeit des neuromanischen Umbaus und ist mit den Deckengemälden von Christoph Brandstätter ausgeschmückt. Im Jahre 1896 wurden die Deckengemälde restauriert. Die Altäre der Pfarrkirche machen den Übergang vom Klassizismus zur Neugotik sichtbar.
Neben der Pfarrkirche befindet sich die spätgotische Heiligkreuz-Kapelle, die im Jahre 1520 geweiht wurde. Die Kapelle ist mit einem polygonal abschließenden Chor und mit einem Sternrippengewölbe auf Spitzkonsolen ausgestattet.


St. Zeno in Pein

 

St. Zeno in Pein wurde im 12 oder 13 Jh. erbaut. Das Kirchlein liegt südwestlich der Pfarrkirche auf einem einsamen Hügel, zwischen zwei Schluchten. Die Kapelle zeigt im Tür- und Fensterraum den frühen romanischen Baustil. Der Turm wurde 1794/95 dazugebaut. Um 1770 wurden an der Kirche größere Bauarbeiten durchgeführt, möglicherweise wurde der Kirchenraum erst damals eingewölbt. Die Malereien im Kircheninnern stammen vom Barockmaler Johann Mitterwurzer (1745-1788). Der barocke Altaraufbau mit Maria-Hilf-Bild datieren in die zweite Hälfte des 18. Jh. Zu erwähnen ist auch die Glocke von 1539. Die letzte Restaurierung fand 1987/88 statt.


St. Margareth in Margen

 

St. Margareth in Margen wird 1309 erwähnt, allerdings lassen sich vom heutigen Bau wohl nur mehr die Langhausmauern mit dieser Zeit in Verbindung bringen. Eine kleinere nicht gewölbte Kirche wird anfangs bestanden haben. Der Spitzturm dürfte erst im späteren 14.Jh. errichtet und das Langhaus im frühen 16. Jh. eingewölbt worden sein. Es handelt sich um einen einschiffigen Bau, der Altarraum befindet sich im Turm. Der hl. Christophorus an der Außenmauer gilt als Beschützer von Ungewittern. An malerischer Ausstattung ist das Wandgemälde der 14 Nothelfer an der Triumphbogenwand erhalten geblieben. Sehenswert ist der spätgotische Flügelaltar aus der Zeit um 1500 mit den Skulpturen der drei Heiligen Margaretha, Magdalena und Katharina. 1888 wurde der gesamte Altar restauriert und teilweise überfasst. Auch der außergewöhnliche Seitenaltar verdient Beachtung, ein bemalter Flügelschrein mit Rankenwerk (Anfang 16. Jh.). 1948/49 wurde das Kircheninnere neu getüncht, das Inventar gereinigt.


Kapellen & Mühlen

 

Viele kleinere Kapellen bei Bauernhöfen weisen auf die tiefe Frömmigkeit der Bevölkerung hin. Interessant sind auch die Kornkästen bei vielen Bauernhöfen und die alten Kornmühlen entlang des Winnebaches und entlang des Terner Baches.
Bis zur Öffnung der Strassen wurde in Terenten viel Korn angebaut, der Ort versorgte sich fast von eigenen Produkten, damals herrschte an den Bächen reges Leben. Es gab Stampfen und Mühlen, Schmiedewerkstätten, die wassergetriebenen Sägewerke, den Rader und den Weber.

Ein Abschnitt am Terner Bach, nördlich des Dorfzentrums, wurde als Mühlenlehrpfad ausgebaut und soll noch den nächsten Generationen Zeugnis geben von Mühe und Fleiß unserer Vorfahren. In diesem Bereich trifft man auch auf eine besonders bizarre Naturkreation, die Erdpyramiden.


Erdpyramiden

 

Die Entstehung der Terner Erdpyramiden geht wahrscheinlich auf das Jahr 1837 zurück. Als Folge eines heftigen Unwetters, riß der Terner Bach 3 Wohnhäuser, 16 Mühlen, 13 Stampfen, eine Schmiede und eine Säge mit sich fort. 13 Menschen kamen dabei zu Tode. Damals kam es wahrscheinlich zum Anbruch des Hanges. Die Erosion hat in den darauf folgenden Jahrzehnten auf zwei unterschiedliche Schuttmassen eingewirkt: aus dem Material mit Steinblöcken durchsetzt, formten sich die klassischen Erdpyramiden; aus dem Material, das kaum Steine enthält, bildeten sich nur Grate und Rippen.


[Weitere Informationen zu Terenten]
[Wandertipps in Terenten]
[Anfahrt nach Terenten]

Aussaat
Mühlenfest
Erntezeit
11.10.2008
Almabtrieb
17.10.2008-26.10.2008
's Terner Schmelzpfandl
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